Suriname

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Aufbruch zu neuen Ufern

Suriname: Im kleinsten Land Südamerikas die Flüsse und Küsten entlang

Teil 1: Von Paramaribo nach Galibi

Text: Hilke Maunder

 

Der Urwald reicht bis an das Hotel. Mitten in Paramaribo (1), der Welterbe-Hauptstadt von Suriname, weckt mich statt Straßenlärm Vogelgezwitscher. Aus dem grünen Blätterdach der Tropenkapitale leuchten morgens um sechs weiße Fassaden und rote Dächer im ersten Sonnenlicht. Keck huscht ein Gecko am Fenstersims entlang. Breit und träge schwappt der Suriname River auf feuchtes Grasland.

So hatte ich mir nach all den Warnungen zu Chikungunya-, Dengue-Fieber, Malaria und all die anderen fiesen Krankheiten, die Millionen von Mücken übertragen, den kleinsten südamerikanischen Staat nicht vorgestellt. Alljährlich am 25. November feiert er seinen Unabhängigkeitstag, und schon Tage vorher ist das Land im Freudentaumel, sind die Straßenränder mit der grün-weiß-roten Staatsflagge mit dem fünfzackigen Goldstern im Herzen geschmückt, feiern Javanesen, Hindus und Chinesen, die im mittleren Land der Guyanas eine neue Heimat gefunden haben, mit den indigenen Amerindianern und den Maroonen, den Nachfahren der in den Regenwald geflüchteten Sklaven, gemeinsam. Doch die multikulturelle Gesellschaft ist auch in Suriname mehr politische Propaganda als Wirklichkeit. Erst langsam bröckeln die Rassen- und Klassenschranken im Kopf.

Morgens ist der Himmel blankgeputzt. Eine laue Brise weht bei 27 Grad und 77 Prozent Luftfeuchte vom Meer. Im Laufe des Tages wird sie sich zu imposanten Wolken aufballen, fluffig-weißen Kumuli, die am Nachmittag als grauschwarze Wand immer tiefer am Himmel hängen, bis sie sich in großtropfigen Platzregen entlädt, auf Wellblech pladdert und ein Plong-Plong-Konzert entfaltet, dass Crescendi erreicht. Und urplötzlich endet. Die Welt dampft. Nebelschwaden umhüllen Can-Can-Trees und urzeitliche Baumriesen, Lianen bilden luftige Vorhänge, Orchideen setzen bunte Akzente in der Sinfonie von Grün. Als breites Band, von Sedimenten sandig braun getrübt, wälzt sich der Suriname River am Fort Zeelandia vorbei.

1791 hatten die Holländer mit dem Bau der Backsteinfestung begonnen, um ihre wichtige Kolonie im Dreieckshandel der Westindischen Kompagnie zu sichern, Sklaven aus Westafrika für die Kaffee- und Kakaoplantagen nach Suriname verschleppt, dort ausgebeutet und erst 1863 – als letzte Kolonialmacht der Welt – in die Freiheit entlassen. Die Machthaber der Holländer residierten in prachtvollen Offiziersvillen am Fort, die freigelassenen Sklaven errichteten in Frimangro einfache Bretterhütten mit Wellblechdächern. Gemeinsam mit den 230 weißen Holzhäusern der Innenstadt von Paramaribo und der imposanten St. Peter und Paul-Kathedrale, die sich rühmt, der größte Holzbau der westlichen Hemisphäre zu sein, gehört das bauliche Erbe der Kolonialzeit seit 2002 zum Welterbe der UNESCO.

Von den einst mehr als 200 Plantagen, die zur Kolonialzeit den Suriname und Commewijne River säumten, sind heute nur noch sechs erhalten. Eine von ihnen ist Fredensdorp. Ein Deutscher, Johann Friedrich Knoffel, hatte sie 1747 als Kaffeeplantage angelegt. Da anfangs das Unternehmen nicht so recht lief, liebäugelte Knoffel mit dem Wechsel auf Zuckerrohr... blieb dann aber doch bei der braunen Bohne, die langsam Europa eroberte. Und damit immer lukrativer für die Surinamer Plantagenbesitzer wurde. 370.000 Dollar warf das 97 Hektar große Gut zur Blüte im frühen 19. Jahrhundert ab. Neben 200 Sklaven schufteten 100 Hindustani und Javanesen als Kontraktarbeiter in der tropischen Hitze von Frederiksdorp, auf der neben Kaffee längst auch Kakao kultiviert wurde. Mit der Abschaffung der Sklaverei konnten die Äcker kaum noch bewirtschaftet werden. 1873 bezog die Polizei einige der Plantagenhäuser, richtete eine Wache mit Zellentrakt sowie der Wohnung des District Commissioners ein. 1975 wurde Suriname unabhängig. Ein Massenexodus begann, viele Surinamer verließen aus Angst vor sozialem Niedergang das Land. 300.000 von ihnen leben noch heute in den Niederlanden.

Zwei Niederländer indes setzten sich in den Flieger und kauften 1976 die völlig vernachlässigte Plantage und machten sie wieder profitabel: Ton und Marian Hagemeijer. Ton hatte, wie viele Niederländer, seinen Militärdienst in Suriname verbracht und sich in das Land verliebt. Nach vielen Jahren der Landwirtschaft mit Kühen und Orangen verwandelten sie zur Jahrhundertwende ihr Anwesen mit Unterstützung des niederländischen Kulturfonds und des von der EU geförderten Suriname Integrated Tourisme Developement Programme (ITPD) in einen kleines, feines Hotel, das heute ihr Sohn Manuel Hagemeijer leitet. „Unsere Gäste können jeweils maximal zu viert in einem unserer sechs Häuser wohnen – je höher sie aufgeständert über dem Boden stehen, umso bedeutender war früher übrigens der Rang des Bewohners“, erzählt der 39-Jährige, der bis 2012 in den Niederlanden gelebt hatte und jetzt zu den Pionieren gehört, die einen nachhaltigen Tourismus auf einem gehobenen Niveau aufbauen wollen.

Zu Fuß bringt er mich zurück zum Anleger am Commewijne River. Aus Bretterverschlägen dringt Musik, Neonlampen beleuchten das Dorf, mit bunter Malerei auf der Fassade wirbt ein Kaufmann für sein Sortiment. Als abenteuerliches Gewirr versorgen dunkle Kabel die Häuser mit Strom. Mal einen ganzen Tag, mal nur für wenige Stunden – je nachdem, ob es noch Diesel für den Generator gibt. Eine stabile Stormversorgung, sagt Mijnherr Hagemeijer, sei nur rund um Paramaribo garantiert. „Das ist das größte Problem für uns – selbst das Aluwerk muss wegen Strommangel immer wieder stillgelegt werden.“ Doch die Außenborder der schmalen Holzboote, die von der hölzernen Pier zu Dolphin Watching Tours ablegen, tuckern tagein, tagaus ganz beständig. Am Nachmittag dem Mangrovenufer zu folgen und nach den kleinen Delfinen Ausschau zu halten, die mit ihren Flossen für wenige Sekunden neben den Booten auf- und ebenso rasch wieder abtauchen, gehört neben dem Plantagenbesuch auf Frederiksdorp und der Besichtigung des Fort Nieuw Amsterdam, das die Niederländer zum Schutz des Commewijne River anlegten, zum touristischen Top-Trio der Region vor den Toren der Hauptstadt.

144 Kilometer weiter südöstlich, vorbei an Regenwalddörfern am Asphaltrand, Brandrodungen und dem Straßenkontrollpunkt bei Stolkersijver, will auch Albina (2)mit dem Tourismus wirtschaftlich wieder Fuß fassen. Im Bürgerkrieg vollständig zerstört, lebt die Kleinstadt am Marowijne River heute vom kleinen Grenzverkehr mit St-Laurent du Maroni in Französisch-Guyana, wo der Euro regiert – und alles deutlich teurer ist. Jeden Morgen fährt daher der indigene Fischer Kennet dorthin zum Markt. „Da bekomme ich das Vielfache für Catfish als hier in Suriname“. Zwar müsse er eigentlich bei jeder Überfahrt ein Tagesvisum für acht Euro erwerben. „Doch da gibt es Lösungen“, sagt er verschmitzt und wendet seine Fische auf dem selbst gebauten Grill.

Anderthalb Stunden lang bin ich in einem schmalen Holzkanu durch Nebelwände und Gischt, unterbrochen von sintflutartigen Tropenregen, vor denen selbst der Friesennerz kapitulierte, zu seinem Dorf gefahren, vorbei an Mangrovenufern, die man nur ahnen konnte, Schlammbänken und Schiffswracks, die die Vegetation erobert hatte. Galibi heißt seine Heimat. Von 1913 bis 1957 hatte die Dutch West Indian Coconut Company dort auf 500 Hektar eine Kokosplantage betrieben. Bis heute sind alle, die hier in den beiden Dörfern Christiaanskondre und Langmanskondre leben, waschechte Amerindianer, und damit die „einzig wahren Ureinwohner“ von Suriname. Zumindest sieht das mein Guide Benito Abema von Galibi Tours so, ohne den ich das Dorf nicht betreten dürfte. Aber für ihn ist Regen auch „liquid sunshine“, Sonnenschein in flüssiger Form...

Auffällig jung ist das Dorf. Unter den 741 Einwohnern gibt es nur fünf Neunzigjährige, 70 Prozent sind 15 – 35 Jahre alt. Wer die vierte Klasse beendet hat, muss täglich um 5.30 Uhr mit dem Boot zur weiterführenden Schule nach Albina fahren, und nachmittags anderthalb Stunden zurück ins Dorf. Rain or Shine. Und die Schuluniform – einheitlich hellblau oben und unten schwarz für Mädchen und Jungen – muss dabei sauber und ordentlich bleiben. Plastik muss da her, als Plane umgelegt, als Müllbeutel über den Kopf gezogen. Später fliegt das Plastik über den Fluss, legt sich auf den Sand, verfängt sich in Bäumen und Sträuchern. Plastikmüll, scheint mir, ist in Suriname fast noch ein größeres Problem als die

 

 

Unbekanntes Suriname: Afrika in Amerika - Die geheimnisvolle Maroon-Kultur

Text: von Helgard Below

Suriname wurde einst gegen New York eingetauscht. Heute ist es das kleinste und unbekannteste Land Südamerikas. Im undurchdringlichen Regenwald leben nicht nur Jaguar, Tapir und Anakonda. Dort haben entflohene Sklaven über Jahrhunderte ihre afrikanische Kultur bewahrt. Sie waren die ersten freien Afrikaner in der Neuen Welt und bilden die größten traditionell afrikanischen Gesellschaften außerhalb Afrikas. In der Wildnis überleben sie mit Hilfe von Trance-Ritualen, Telefonbäumen, essbaren Maden und giftigem Cassava-Brot. Besucher können im Maroon-Museum ihre Geschichte erkunden und an Urwaldtouren oder dem Dorfleben teilnehmen. Das ist touristisches Neuland: Selbst Google Maps zeigt hier ein unerschlossenes Nichts.

Der Obere Suriname gurgelt über graue Granitfelsen, die wie Nilpferde im Wasser liegen. Er sprudelt durch Stromschnellen, die unser Holzkahn nur mühsam überwindet. Urwaldriesen säumen die Ufer, zu einer grünen Wand verwoben von Schlingpflanzen. Aus dem Inneren des Dschungels tönt ein wildes Konzert. Affen brüllen, Vögel flöten, Frösche unken und Grillen kreischen. Wir wähnen uns am kleinen Bruder des Amazonas, gibt es hier doch Jaguar, Anakonda und Papageien wie dort. Und ist dieser doch nur 500 Kilometer Luftlinie entfernt. Aber die beiden Flüsse sind nicht miteinander verbunden, noch nicht mal eine Straßenverbindung gibt es zum südlichen Nachbarland Brasilien. Wasserläufe sind die einzigen Transportwege im Urwald von Südsuriname. Und noch etwas überrascht: Alle paar Flusskilometer waschen bunt gewandete schwarze Frauen auf den Felsen ihre Wäsche und ihre Kinder tollen im Wasser herum. Dahinter lugen mit Palmstroh gedeckte Hütten aus dem Regenwald hervor. Szenen aus Afrika in Amerika.

1667, nach dem Zweiten Englisch-Niederländischen Seekrieg, erhielten die Holländer Suriname im Tausch gegen Nieuw Amsterdam, das spätere New York. Einst zur Kolonie Niederländisch Guyana gehörig, ist Suriname seit 1975 unabhängig. Nur wenige Touristen erkunden das kleinste Land Südamerikas. Dabei erwarten sie im Norden die kolonialen Holzvillen der Hauptstadt Paramaribo mit Welterbe-Status und im Süden unermessliche Regenwälder mit 1000 Baumarten und einer reichen Fauna. Versteckt im Dschungel haben Maroons, entflohene afrikanische Sklaven, seit Jahrhunderten ihre Kultur entwickelt. Interessierte können im Maroon-Museum ihre Geschichte erkunden und an Urwaldtouren oder dem Dorfleben teilnehmen.

Das Maroon-Dorf Goejaba fährt sogar ein Empfangskomitee auf: Frauen in farbenfrohen Karoröcken tanzen zur Begrüßung einen afrikanischen Rhythmus, singen und klatschen. Laut schnatternd ziehen sie mit uns durch den Ort. Holzhäuschen ducken sich unter Kokospalmen. Kinder schauen uns verschreckt an. Doch ein fröhliches "Owekino" löst den Bann. Ermutigt durch den Erfolg des gerade erlernten Wortes für "Guten Tag", beginne ich mit meiner Nachbarin zu gestikulieren. Nachdem ich mir beim Rufen meines Namens auf die Brust getrommelt habe, sagt sie mir ihren. Nun habe ich eine neue Freundin. Fissa bleibt an meiner Seite und umarmt mich bei jeder Gelegenheit.

In einem Steinhaus treffen wir Kapitein Baneys Asodanoe, das traditionelle Oberhaupt. Als Insignien der Macht trägt er einen Stoffumhang und einen geschnitzten Stab. Eine einfache Abwandlung der Tracht westafrikanischer Häuptlinge. Mit zwei seiner drei Frauen stellt er sich für ein Foto auf. "Für jede musste ich ein Haus bauen und eine Plantage anlegen", sagt er. Die Frauen haben in der Zwischenzeit ein Feuer entzündet und zeigen uns, wie Cassava-Brot hergestellt wird. Zwei zerstampfen die gekochten Wurzeln mit großen Holzstößeln in einem riesigen Mörser. Eine andere knetet den Teig und streicht die Fladen auf eine Metallplatte über dem Feuer. So verdunstet die giftige Blausäure und die stärkehaltigen Knollen werden genießbar.

Schon im 17. Jahrhundert flüchteten Sklaven von den Plantagen der Küstenregion. Andere sprangen bei Ankunft der Sklavenfrachter ins Meer und flohen in die Wälder, stolz niemals als Sklaven gearbeitet zu haben. Sie waren die ersten freien Afrikaner in der Neuen Welt. Aus dem spanischen "cimarron" für entlaufenes Vieh bildete sich der Begriff Maroons heraus. Die Westafrikaner fanden sich in Sprachgruppen zusammen und errichteten im Hinterland verborgene Dörfer. In der Abgeschiedenheit bewahrten sie Traditionen wie Schamanismus und Pflanzenheilkunde und entwickelten ihre eigenen Sprachen. Heute bilden sie die größten traditionell afrikanischen Gesellschaften außerhalb Afrikas und 22 Prozent der Bewohner Surinames. Der größte Clan namens Saramacca siedelt am Oberlauf des Suriname.

Lebidoti erreichen wir nach einer Slalomfahrt zwischen Baumskeletten im Brokopondo-Stausee. Mahnmale an den nach 1964 beim Aufstauen des Suriname ertränkten Urwald. Beim Betreten des Weilers auf einer Halbinsel schreiten wir unter einem Palmblatt-Vorhang hindurch, der böse Geister abstreifen soll. Etwas weiter steht ein kleiner Schrein, eine Art christlicher Altar. Nebenan hängt ein Laken auf einem Holzgestell, ein Opferplatz für Verstorbene. Zeichen der geheimnisvollen Winti-Religion. Die Ahnen, die Götter der vier Elemente, Trance-Zeremonien und schwarze Magie spielen eine Rolle, der christliche Gott ist nur einer unter vielen. Kapitein Babo ist in Lebidoti für Gott und die Welt zuständig. Bei Gewaltverbrechen müsse er die Polizei aus der nächsten Stadt rufen, erklärt er, aber über kleinere Vergehen könne er selbst richten. "Als Strafe verhänge ich die Verbannung aus dem Dorf oder Ausgleichszahlungen in Suriname-Dollar und Rum." Da klingelt sein Handy und er ist für eine Weile abgelenkt. "Wir bewahren unsere Tradition", sagt er dann. "Manchmal bekommen wir Besuch aus Afrika. Und die Ältesten können sich noch mit ihm verständigen!"

Zum Abschluss streifen wir mit dem Macheten-bewaffneten Simon durch den Urwald. Weit oben warnt der Buschpolizei-Vogel mit seiner Sirenen-Stimme. Unten schwingen wir wie Tarzan an einer Liane über ein Bächlein und stöbern in der Apotheke der Natur. Bitter Lemon findet Simon in den Nüssen der Bugrumaka-Palme, mit dem Mark der Busch-Papaya behandelt er Wunden und das Harz des Loksi-Baums nutzt er als Feueranzünder. Wir staunen über den Gecko, der sich im Camouflage-Dress zwischen Baumrinde und Moosen verbirgt, und umringen einen himmelhohen Baum mit mächtigen Rippen. Mit einem Knüppel hämmert Simon auf die Stützwurzeln ein. Der Stamm wirkt wie ein Klangkörper und sendet einen tiefen Ton in das Dickicht. "Das ist der Telefonbaum", sagt Simon, "wenn ich in der Wildnis in Not gerate, kann ich durch ihn einen Notruf absetzen, der kilometerweit hörbar ist!" Dann entlässt er uns auf die einzige Verkehrsader der Region, den Oberen Suriname, und wir wissen, sollten wir uns jemals verirren, könnten wir mit einem einfachen Ast und einem Baum Hilfe rufen.

 

 

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